Ein Visionär entwarf es. Eine Generation denkt es weiter
Als Sep Ruf 1969 den Tucherpark entwarf, dachte er in Licht, Transparenz und Weitblick. Sein denkmalgeschütztes Ensemble aus Glasbauten – ergänzt durch die Grünflächen von Landschaftsarchitekt Karl Kagerer – ist heute nicht Geschichte, es ist der Ausgangspunkt. Die Bestandsgebäude werden modernisiert, nicht ersetzt. Gleichzeitig öffnet sich das Areal für München: Was jahrzehntelang ein in sich geschlossenes Büroquartier war, wird zum durchlässigen Stadtviertel. Zehn von vierzehn Hektar gehören der Natur – wie dem Eisbach, der das gesamte Quartier durchzieht.
